Die Anfänge der Demokratie
Die Demokratie war keineswegs von Anfang an perfekt. Betrachtet man den Beginn bzw. die Entstehung der Demokratie, lässt sich schnell feststellen, wie unvollständig und teilweise auch ungerecht die damalige Demokratie war. Heute sehen wir, wie sich die Demokratie im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben muss, damit wir sie so erleben dürfen wie heute. Die Anfänge der Demokratie lassen sich etwa bis ins 4. bis 5. Jahrhundert vor Christus zurückverfolgen. Damals herrschte in Athen die erste Demokratie, auch wenn wir die frühere Demokratie in Griechenland nicht als solche bezeichnen würden. Der Grund ist relativ simpel. Es durfte im antiken Griechenland nämlich noch lange nicht jeder wählen, der das 18. Lebensjahr erreicht hatte.
Ein ausschlaggebender Punkt für die politische Ungerechtigkeit war zum Beispiel die Benachteiligung von Frauen. Diese durften in der früheren Politik nämlich gar nicht mitbestimmen. Um wahlberechtigt zu sein, musste man männlichen Geschlechts und zudem 21 Jahre alt sein. Weitere Bedingungen reduzierten die Zahl der Wahlberechtigten auf rund 40.000, wobei die Einwohnerzahl zu dieser Zeit rund 250.000–300.000 betrug. Damals gab es außerdem noch Volksversammlungen, den Rat der 500 sowie eine sehr ungerechte Verteilung von politischen Ämtern. Personen wie Solon, Platon, Aristides, Kleisthenes und Perikles versuchten im antiken Griechenland, die Demokratie zu optimieren.
Damals konnten die Männer die Demokratie in den Volksversammlungen aktiv mitgestalten. Heute werden dafür Volksvertreter gewählt. Die Vertreter gehören verschiedenen Parteien an, die sich zur Wahl aufstellen lassen und bereit sind, die Bevölkerung politisch zu vertreten. So auch beispielsweise die SPD, die momentan unter anderem mit dem Slogan „Vertrauen in Deutschland“ wirbt.


