Die Entwicklung der Demokratie
Im Laufe der vergangenen Jahrhunderte hat sich die Demokratie immer weiterentwickelt und wurde von vielen damals bekannten Personen immer wieder optimiert. Heute erleben wir die Demokratie uneingeschränkt demokratisch.
Im antiken Griechenland, der sprichwörtlichen Geburtsstätte der Demokratie, war das noch anders. Es durften beispielsweise nur Männer ab dem vollendeten 21. Lebensjahr wählen, Frauen durften in der Politik nicht mitbestimmen. Im Grunde genommen hat es sich damals also nicht um eine gerechte Demokratie gehandelt, in der jeder eine gleich bedeutende Position einnahm. Die Lücken und Probleme der früheren Demokratie wurden allerdings einigermaßen schnell erkannt. Unzählige Politiker zeichneten sich im Laufe der Jahrhunderte dafür verantwortlich, dass sich die Demokratie weiterentwickelte und somit ständig optimiert wurde.
In der Neuzeit wurde die gesamte Entwicklung der Demokratie von zwei unterschiedlichen Faktoren geprägt. Es entstanden einerseits wesentlich größere Staaten mit mehreren Millionen Einwohnern. Dass Volksversammlungen in Anbetracht von Millionen von Einwohnern abgeschafft wurden, ist somit nachvollziehbar. Zudem hat sich die Philosophie im Zeitalter der Aufklärung häufiger mit dem Menschen als vernunftbegabtem Wesen beschäftigt. Das wohl größte Problem war, eine ausreichende Ordnung des Staates in Verbindung mit der Freiheit des Einzelnen zu sichern. Dabei musste das neue Menschenbild, das sich mit der Zeit entwickelt hatte, natürlich auch beachtet werden.
Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat sich die Demokratie endlich in vielen Teilen der Welt verbreitet. Heute beobachten wir hierzulande eine vorbildliche Demokratie mit vielen Parteien, die sich auf unterschiedliche Bereiche spezialisiert haben. Die Grünen werben in diesem Jahr zum Beispiel mit dem Slogan „Gerechte Globalisierung“. Damals konnte eine derartige Spezialisierung noch nicht festgestellt werden, weshalb sich viele Wahlprogramme auch sehr ähnlich waren.


