Die politische Gewaltenteilung damals und heute
Damit Politik funktionieren kann, müssen die politischen Aufgaben in unterschiedliche Bereiche aufgeteilt werden. Ohne eine Gewaltenteilung kann im Grunde keine Gesellschaft im 21. Jahrhundert mehr funktionieren. Mit einer solchen Teilung der verschiedenen Gewalten soll zum Beispiel verhindert werden, dass eine politische Macht missbraucht wird. Außerdem sollen dadurch bürgerliche Freiheiten gesichert werden und die Ausübung von politischer Herrschaft soll begrenzt werden. Es werden in der Regel drei Gewalten voneinander unterschieden. Zum einen gibt es die gesetzgebende Gewalt, oder auch Legislative genannt, die ausführende Gewalt (Exekutive) und zu guter Letzt die Recht sprechende Gewalt oder Judikative.
Auch hier in der Bundesrepublik Deutschland herrscht diese Gewaltenteilung in drei große Bereiche vor. Eine derartige Teilung der politischen Gewalten kannten die Menschen im antiken Griechenland nicht. Zu dieser Zeit gab es beispielsweise den Rat der 500, der eine Vielzahl von Aufgaben übernommen hat. Heutzutage läuft alles deutlich strukturierter ab als noch zu Beginn der Demokratie. Da heute die politische Gewalt gleichmäßig aufgeteilt ist, gibt es keinen, der die vollkommene Macht besitzen kann.
Im Gegensatz zu früher ist das ein sehr großer Vorteil. Früher gingen diese drei Gewalten, die heute getrennt sind, mehr oder weniger ineinander über. Für viele stellte das ein großes Problem dar. Wir können deshalb glücklich sein, heute in einer gut funktionierenden Demokratie leben zu dürfen. Damit politische Entscheidungen auch weiterhin zum Wohle der Bevölkerung gefällt werden, sollten sich wieder mehr Wahlberechtigte auch an den Wahlen beteiligen. Die Violetten, eine bisher eher unbekannte Partei, wirbt aktuell mit dem Slogan „Die Violetten – für spirituelle Politik“.


